Energie Schweiz

Schweizer Elektro-Sportwagen

Mit dem Mark Zero sorgte die junge Firma Piëch Automotive mit Sitz in Zürich und München für den Hingucker des 89. Auto-Salons Genf.

Piëch – ein grosser Name in der Autobranche. Ferdinand Piëch, Enkel von Ferdinand Porsche, war jahrelang an der Spitze des Volkswagenkonzerns. Sein Sohn Toni Piëch ist nun ebenfalls in der Autobranche tätig, allerdings packt der Spross der gewichtigsten Auto-Dynastie Europas die Sache ganz anders an. Zusammen mit seinem Kollegen Rea Stark Rajcic gründete er 2016 die Firma Piëch Automotive mit Sitz in Zürich und München. Und nun präsentierte das junge Unternehmen ihr erstes Produkt am diesjährigen Auto-Salon Genf: die atemberaubende Studie Mark Zero.

Es handelt sich hierbei aber nicht einfach um eine Design-Studie, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Der rein elektrisch angetriebene Mark Zero baut auf einer eigens entwickelten, modularen Plattform auf. «Wir entwickeln unsere Marke auf einer extrem flexiblen Fahrzeugarchitektur, die künftig verschiedenste Antriebstechnologien und Karosserieformen ermöglicht», sagt Co-CEO und VW-Erbe Toni Piëch. Für die technische Entwicklung ist unter anderem Klaus Schmidt verantwortlich, der über 30 Jahre lang die Entwicklung der M-Modelle von BMW leitete.

Nicht nur das Design des Mark Zero begeistert, auch die technischen Details klingen vielversprechend, auch wenn es sich bei dem in Genf gezeigten noch um ein Concept Car handelt. Die Reichweite des Elektro-Sportwagens soll 500 Kilometer nach WLTP betragen. Für Vortrieb sorgen drei Elektromotoren mit jeweils 150 kW Leistung, einer an der Vorder-, zwei an der Hinterachse. Und dank neuartiger Batteriezellen sollen die Akkus in kürzester Zeit wieder geladen sein.

Piëch Automotive will den Mark Zero als erstes Modell der Jungen Marke auf den Markt bringen, und zwar bis in drei Jahren. Danach peilt die schweizerisch-deutsche Firma einen ambitionierten Jahresabsatz von 10’000 Stück an.