Energie Schweiz

Die Ladestation für zu Hause

In Zusammenarbeit mit: EKZ Partnercontent

Der Strom vom eigenen Dach ist im gesamten Haushalt einsetzbar. ©Bild: EKZ

Das öffentliche Ladenetz wird immer grösser und dank Schnellladestationen auch komfortabler. Doch wer sich für ein Elektroauto entscheidet braucht auch für zu Hause eine Lösung. Eine nachhaltige Möglichkeit ist es, Sonnenenergie zur Betankung zu nutzen. Wer zur Miete wohnt, sollte einige Punkte beachten, damit es nicht zu Diskussionen über die Abrechnung kommt.

Die Solarenergie hat grosse Vorteile: Die Sonne ist eine unendliche Energiequelle. Solaranlagen gewinnen elektrischen Strom ohne thermische, chemische oder mechanische Zwischenschritte und verursachen weder Lärm noch Schadstoffe. Zudem bestehen sie aus Materialien, die nicht nur in grossen Mengen zur Verfügung stehen sondern auch wiederverwendet werden können.

Allerdings scheint die Sonne nicht immer dann, wenn auch der Stromverbrauch im Eigenheim am grössten ist. Das hat zur Folge, dass überschüssig produzierter Strom ins Netz zurückgespeist werden muss. Zwar gibt es dafür eine Entschädigung in Form von Rückliefertarifen. Jedoch sinken diese Tarife kontinuierlich. Es ist daher sinnvoll, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch selber zu verbrauchen.

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Optimierung des Eigenverbrauchs
Hier kommt die intelligente Steuerung von einfachSolar ins Spiel. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) bieten das Gesamtpaket seit 2015 an. Es umfasst nicht nur alle Dienstleistungen von der Planung und Bewilligung über den Fördermittelantrag bis hin zum Bau und Betrieb von Solaranlagen. einfachSolar integriert und steuert auch alle Komponenten im Haus wie Boiler, Wärmepumpe  – und eben, die Ladestation für das Elektrofahrzeug.

Die Steuerung sorgt dafür, dass angeschlossene Geräte und Anlagen situativ zugeschaltet werden, wann immer eine heimische Solaranlage mehr Strom produziert als das Haus gerade benötigt. Gut möglich, dass so der Boiler auch mal mitten am Tag aufgeheizt oder eben das Elektrofahrzeug aufgetankt wird. Der Vorteil: Nutzer verwenden möglichst viel vom selbst produzierten Strom selbst und sparen dadurch Kosten.

Die Komponenten der intelligenten Steuerung müssen nicht alle von Anfang an integriert werden, sondern lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt anschliessen. Das bedeutet, dass sich Nutzer mit der Photovoltaikanlage nicht gleichzeitig auch noch eine Ladestation und ein Elektroauto anschaffen müssen. Auch ein Heizsystem muss erst ausgetauscht werden, wenn es auch das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat. In Zukunft wird es ausserdem möglich sein, die Steuerung einer Haushaltsbatterie so zu integrieren, dass sie den selbst produzierten Strom nicht einfach speichert und wieder abgibt, sondern intelligent einsetzt, wenn die Sonne mal nicht scheint.

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Heimladestation richtig einrichten
Wer zu Hause seine eigene Ladestation installieren will aber in einem Mehrfamilien- oder Mietshaus wohnt, muss ein paar Dinge beachten, um Diskussionen punkto Verrechnung zu vermeiden: Tanken Sie Ihr Fahrzeug nicht an allgemeinen Steckdosen, sondern sorgen Sie dafür, dass sich bei Ihrem Parkfeld eine Ladestation befindet, die an Ihren persönlichen Stromzähler angeschlossen ist. Die Abrechnung erfolgt über Ihre Stromrechnung. Mehrfamilienhausbesitzer und Stockwerkeigentümer können Ladestationen auf eigene Initiative installieren lassen. Mieter sind verpflichtet, den Anschluss mit dem Vermieter zu klären und dessen Bewilligung einzuholen.

Für die elektrische Erschliessung von Parkfeldern benötigen Sie einen Stromanschluss von 3x16A (entspricht 11kW Leistung) und eine Ladebox (Wallbox) mit der entsprechenden Steckbuchse. Die Installation sollte durch einen Elektriker erfolgen. Besser als herkömmliche Haushaltsteckdosen sind Heimladestationen, die auch für Dauerstrom konzipiert sind und die entsprechenden Schutzeinrichtungen aufweisen.

Mit dem Solarplaner der EKZ können Einfamilienhausbesitzer checken, ob eine Solaranlage an ihrem Standort möglich ist und wie viel sie kosten würde.