Energie Schweiz

Energieeffizienz fürs kleine Portemonnaie

«Wenn ich Geld hätte, würde ich mir ein energieeffizientes Auto kaufen und so die Umwelt schonen. Aber leider sind die noch viel zu teuer.» So lautet eine oft gehörte Ausrede. Doch wer es wirklich ernst meint mit dem Schonen der Umwelt, der findet bei co2tieferlegen 55 Modellvarianten, die in der Anschaffung maximal 20'000 Franken kosten. Und da effizient, sind sie auch im Unterhalt besonders günstig.

Dabei handelt es sich keineswegs um fahrende Verzichtserklärungen oder rollende Hindernisse, sondern um kleine, zeitgemässe Autos. Am obersten und untersten Ende der Skala stehen derzeit zwei Suzuki: Für 19’990 Franken gibt es bei den Japanern den Baleno 1.2 Compact Top Hybrid mit 90 PS, am anderen Ende für 9990 Franken den Celerio 1.0 Unico mit 68 PS – beide sind in der Effizienzkategorie B unterwegs. Dank dem TCO-Rechner von co2tieferlegen können auch gleich die Betriebskosten der Modelle abgecheckt werden. Die beiden Suzuki können im Kanton Zürich (bei 10'000 Kilometern Jahresleistung) mit monatlichen Kosten von 440 Franken (Celerio) oder 569 Franken (Baleno) betrieben werden. Das entspricht einem Kilometerpreis von 0,53 und 0,68 Franken.

Suzuki Celerio: Das günstigste co2tiefergelegte Auto

Die 55 sauberen Fahrzeuge, die maximal 20'000 Franken kosten, verteilen sich derzeit auf zehn Marken, wobei Fiat derzeit die klare Nummer 1 ist:

1. Fiat: 13 Angebote
2. Seat: 10 Angebote
3. Skoda: 7 Angebote
4. Dacia: 5 Angebote
Suzuki: 5 Angebote
6. Citroën: 4 Angebote
VW: 4 Angebote
8. Nissan: 3 Angebote
9. Ford: 2 Angebote
10. Peugeot: 2 Angebote

Beim Betrachten dieser Tabelle fällt auf, dass die Europäischen Marken vorne mit dabei sind. Nicht zu vergessen ist aber auch die Tatsache, dass es sich bei dem erfolgreichen Dreigestirn des Volkswagen Konzerns mit 21 Modellen – Seat Mii, Skoda Citigo und VW Up – grundsätzlich um ein baugleiches Fahrzeug handelt, das mit Erdgas (CNG) oder Benzin unterwegs ist. Dem Preisniveau der drei Marken entsprechend, bietet Seat 10 Varianten mit einem Preis von maximal 20'000 Franken an, Skoda deren 7, während es beim VW Up nur noch 4 Fahrzeuge unter den Strich schaffen.

4 Modellvarianten des VW up stehen auf der Liste

Obwohl die Vernunft in dieser Kategorie Verkaufsargument Nummer 1 ist, versteckt sich in der Liste auch ein Auto, das seinen Kultcharakter in einer Zeit erlangt hat, als man kaum wusste, dass CO2 existiert, und was es für schädliche Auswirkungen hat – der Fiat 500C, das einzige Cabrio in unserer Max-20’000-Liste. Und der Cinquecento bietet als 500C 0.9 TwinAir Pop Star Dualogic jede Menge Fahrspass. Der 3,61 Meter kurze Stadtflitzer ist mit dem 80 PS starken 0,9-Liter-Benziner bestens motorisiert und das automatisierte Getriebe sorgt für Entspannung am Lenkrad.

Logisch, Sportfans kommen bei diesen Werten nicht ins Schwärmen, aber wer sich ein Oben-ohne-Auto kauft, der hat es ja ohnehin eher mit der Weile als der Eile. Und der Frischluftspass bleibt erschwinglich: Im Kanton Zürich eingelöst, belaufen sich die monatlichen Kosten auf rund 547 Franken oder 0,55 Franken pro Kilometer. Das ist beim Fiat 500C gut investiertes Geld, denn solange kein moderner Nachfolger am Start steht, bleiben die Preise der italienischen Knutschkugel stabil.

Übrigens: Die 55 Modelle teilen sich auf in 1 Hybrid-Benziner, 11 Diesel, 19 Erdgas und 24 Benziner. Und ein Ende dieser Liste ist nicht in Sicht: Denn Spar-Spass- und Fahr-Spass-Fans dürfen sich freuen – in den kommenden Monaten rollen weitere interessante Modelle an den Start.   

Der Suzuki Baleno ist ein Hybrid für wenig Geld