Energie Schweiz

Erfreulicher Auftakt für die «Alternativen»

Langsam aber sicher kommt das Geschäft mit den alternativen Anrieben in der Schweiz in Schwung: Im ersten Quartal 2018 konnte der Marktanteil um 1,5 auf 6,4 Prozentpunkte gesteigert werden!

Wer den Automobil-Salon in Genf im März dieses Jahres besucht hat, wird sich über das «Hoch» der alternativen Antriebe nicht mehr wundern. Kaum ein Hersteller konnte es sich noch leisten, ohne Alternative zu den herkömmlichen Benzinern oder Diesel ins Rampenlicht zu treten. Und zwar in allen Segmenten.

Was einige Auto-Shows der vergangenen Jahre weltweit angedeutet haben, bildet sich nun langsam aber sicher auch auf unseren Strassen ab, wie ein Blick in die Statistik von auto-schweiz, der Vereinigung der Schweizer Automobil-Importeure, zeigt. Die Steigerung auf einen Marktanteil von 6,4 Prozent entspricht einem Plus von 28,5 Prozent bei den Verkäufen.

In Zahlen: Von Januar bis März 2018 wurden in der Schweiz und Liechtenstein genau 4600 Autos mit einem alternativen Antrieb eingelöst – das sind 1021 Fahrzeuge mehr, als im Vorjahreszeitraum. Das sind die Top 3 der alternativen Antriebe (Stand Ende März):

  • Hybrid (Benzin): 2856 Fahrzeuge
  • Elektroauto: 1305 Fahrzeuge
  • CNG (Gasantrieb): 279 Fahrzeuge

Während diese Rangliste grundsätzlich keine Überraschung ist, erstaunt die Performance der Autos mit CNG-Antrieb im neuen Jahr: Denn während die Benzin-Hybride um 27,0 Prozent zulegten und die Elektroautos um 23,9 Prozent, verzeichnen die CNG-Fahrzeuge gar ein Plus von 75,5 Prozent.

«Die Entwicklung bei den alternativen Antrieben ist sehr erfreulich. Schon beim Gang über den Auto-Salon in Genf war zu sehen, dass das Fahrzeugangebot in diesem Bereich kurz- bis mittelfristig stark steigen wird», kommentiert auto-schweiz-Pressesprecher Christoph Wolnik. «Deshalb sind wir uns sicher, dass wir das ausgegebene Ziel von 10 Prozent Marktanteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden im Jahr 2020 erreichen werden.»

In Anbetracht des ersten Quartals und der energieeffizienten Neuheiten, die in den kommenden Monaten in allen Segmenten lanciert werden, dürfte das Ziel möglicherweise sogar übertroffen werden.

So oder so: Die «Alternativen» nehmen in der Schweiz Fahrt auf.